Sa Ta Na Ma – Meditation

Hast Du schon einmal in deinem Leben während 44 Tagen meditiert?

Ich habe es durchgezogen und möchte euch meine Erfahrungen teilen.

Vorab mal, warum habe ich dies gemacht.

Von Natur aus suche ich die Herausforderung, ja ich mag es Sachen auszuprobieren und ganz klar, liebe ich Challenges.

Doch dieses Mal war es ein wenig anders. Ich hatte ein Coaching bei Deddou Schaller gemacht und sie zeige mir diese Art der Meditation.
(vielleicht werde ich einen eigenen Beitrag zum Coaching mit Deddou schreiben…mal schauen 😊 )

Deddou motivierte mich, während 40 Tagen diese Meditation zu machen – es soll gegen Zerstreutheit helfen 😊 und wer mich gut kennt, der weiss, dass ich sehr viel Vatta in mir habe. (Ayurvedische Konstitution -Wirbelwind)

Nun gut, ich habe am 20.02.2021 mit der Meditation gestartet, voller Motivation und Vorfreude auf das Experiment.

In den ersten Tage lief es super – ich sass jeden Morgen auf meinem Meditationskissen und habe die meditiert, natürlich mit der passenden Musik dazu: Kirtan Kriya – Short Version, von Nirinjan Kaur

Tatsächlich half es mir in die Ruhe zu kommen, mich zu sortieren und überhaupt fühlte ich mich grossartig.

Nach 20 Tagen…
Wie ihr euch vorstellen könnt, wurde es so ab Tag 20-21 harzig! Ja da geht es dann so richtig los mit den Wiederständen.

Man sagt, dass man in den ersten 21 Tagen auf der grobstofflichen Ebene arbeitet, also die körperlichen Knöpfe löst und dann ab dem 21 bis zum 40 Tag in die feinstoffliche Ebene vordringt. Dort beginnt man, die Muster die tief in uns sitzen, zu lösen.
Ich weiss nicht mehr genau von wo ich diese Information habe, aber sie macht total Sinn.

Teilweise musste ich sogar am Abend wieder vom Bett aufstehen um noch zu meditieren, weil mein innerer Schweinehund so stark war, er versuchte ALLES um mich von meinem Vorhaben abzubringen.  Zum Glück konnte ich ihn immer wieder besiegen.

Ab dem 30 Tag…
von da an war es extrem schwierig – alles in mir wollte mit der Meditation aufhören. Wie aber schaffte ich es dran zu bleiben? Einerseits half es mir, dass ich die Meditation mit jemandem zusammen gemacht habe und und andererseits war es aber auch mein Stolz, weil ich es schon so weit gebracht habe – ich wollte nicht aufgeben…ich wollte unbedingt diese 40 Tage durchziehen.

Trotz den Schwierigkeiten spürte ich täglich, wie mir die Meditation Ruhe schenkte, wie ich etwas hatte, was mir Halt gab. Dies war mitunter sicher auch ein Grund warum ich dran blieb.

Nach 44 Tagen
kann ich sagen, es tut einfach unglaublich gut!!
Meditiert man nicht, vermisst man den Zustand, die Energie die die Meditation mit sich bringt.  Daher meditiere ich weiter 😊 jedoch mit einer neuen Kundalini-Meditation.

Warum habe ich nach 44 Tagen aufgehört? Ganz einfach, ich hatte keine Lust mehr auf das Mantra, keine Lust mehr auf den Song (auch wenn ich 2-3 andere Versionen ausprobiert habe). Es war einfach an der Zeit für etwas Neues.  Ich machte ein paar Tage Pause und dann wollte ich wieder zurück in diese Meditations-Energie. Nun begleitet mich fast täglich die Adi Shakti Meditation.

Ich nehme es ein wenig entspannter 😊 ich habe nicht die Absicht nochmals 40 Tage lang zu meditieren, ich mache es einfach weil es mir gut tut und dies solange ich will!

Wie läuft die Meditation ab:

Die enthaltenen Mantras sind SA TA NA MA – also Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt.
Der ewige Zyklus, der Kreislauf des Lebens, die ständige Erneuerung. Diese Mantras werden
während der Meditation mit Mudras, also Fingerhaltungen, kombiniert.

Setze dich bequem im Schneidersitz auf den Boden und halte dich möglichst gerade in der
Wirbelsäule. Du kannst das Kinn leicht senken. Platziere die Hände locker mit den Handflächen
nach oben auf den Knien.

  • Nun beginne mit zwei Minuten laut SA TA NA MA zu singen.

    Bei SA berühren sich Daumen und Zeigefinger

    Bei TA berühren sich Daumen und Mittelfinger

    Bei NA berühren sich Daumen und Ringfinger

    Bei MA berühren sich Daumen und kleiner Finger

  • Anschliessend flüstere das Mantra während zwei Minuten

  • Gehe dann zu drei Minuten leises rezitieren des Mantras im Kopf über

  • Flüstere das Mantra dann wiederum für zwei Minuten

  • und der Abschluss dieser elf Minuten bildet ein weiteres zwei Minütiges lautes Singen